Kassel: Rotgrün vertreibt Nolda – Stadtpolitik wird sich ändern

plakat_hoppe_B1„Seit der Kommunalwahl im März dieses Jahres gibt es in der Stadtpolitik jedoch keine gesicherten Mehrheiten. Weder für wichtige stadtentwicklungspolitische Themen, noch – da meine Wahlperiode in einem Jahr endet – für meine Neuwahl als Stadtbaurat. Ich habe mich daher dazu entschlossen, mich für das Amt des Stadtbaurats in Potsdam zu bewerben.“ Christof Nolda formuliert mit großer Klarheit, warum er Kassel verlässt. Ihm fehlten klare Signale aus den Fraktionen von SPD und Grünen für wichtige stadtentwicklungspolitische Themen und vor allem für seine Wiederwahl. Diese Signale blieben aus, obwohl meine Fraktion bereits vor Monaten erklärt hat, insbesondere die kluge und nachhaltige Politik des Stadtbaurates mitzutragen und ihn auch wieder zu wählen. Zuletzt beantragten wir sogar seine Wiederwahl. Vor allem die SPD benötigt Noldas Dezernat jedoch als Verhandlungsmasse in den Koalitionsgesprächen mit der FDP und der CDU. Diese Verhandlungsmasse steht jetzt uneingeschränkt zur Verfügung. Die Stadtpolitik in den Bereichen Stadtentwicklung und Verkehr wird künftig durch die FDP oder die CDU bestimmt. Sie wird sich dadurch erheblich verändern – zum Schlechteren.

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