Gebührenhaushalte in Willingshausen: Vesper bestreitet eigene Zahlen

11163556_1060859350610448_1518761089_oGegenüber dem Schwälmer Boten hat Bürgermeister Vesper dementiert, dass es bei Wasser und Abwasser eine Unterdeckung in Höhe von 350.000,- € gibt. Damit bestreitet er die von ihm selbst in seinem Haushaltssicherungskonzept vorgelegten Zahlen.  In der von ihm unterschriebenen Vorlage heißt es wörtlich:

“Anpassung der Gebühren für die gesplittete Abwassergebühr an den im Gesetz geforderten Wirklichkeitsmaßstab auf der Basis der vorliegenden Kalkulation auf den Satz von 6,73 Euro / Kubikmeter. Hier ist darauf hinzuweisen, dass eine Unterdeckung, die der bisherige Gebührensatz darstellt, am Ende der Periode (2017) zwingend auszugleichen ist! Mehreinnahme für 2014: ca. 300.000,00 Euro. Aktuell liegt der Gebührensatz beim Abwasser gemäß Beschluss vom 14.12.2012 auf gesamt 5,00 Euro. Im Vergleich zu der aktuellen Kalkulation fehlt zur Deckung des Abwasserhaushalts 1,73 Euro pro Kubikmeter, in der Summe die bereits benannten 300.000,00 Euro, die zwingend bis zum Ende der Kalkulationsperiode auszugleichen ist.

Die Gebühren für die Wasserversorgung werden zum 01.01.2016 neu kalkuliert. Die letztmalige Kostenrechnung liegt bereits ca. 7 Jahre zurück und berücksichtigt nicht die allgemeine Kostenentwicklung bei den Personal- und Sachkosten. Auch in diesem Gebührenhaushalt sind die Vorgaben des neuen Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) Hessen zu berücksichtigen. Es ist daher von einer Erhöhung der Gebühr auszugehen, da sich das Kostenniveau (Personal, Sach- und Dienstleistungen und Energie) innerhalb dieses Zeitraumes um rund 12 bis 15 % erhöht hat. Diese Summe beträgt rund 50.000,00 Euro.“

Was wird wohl stimmen? Seine schriftliche Vorlage zum Haushalt 2015 oder seine Stellungnahme im Schwälmer Boten?

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